Tischtennis spielen in Demmin


28
Okt

Zu weiteren Auswärtspartien in der Tischtennis Verbandsoberliga reisten die Mädchen des TTV 03 Demmin nach Hamburg. Zunächst trafen sie auf hochmotivierte Damen des SC Urania Hamburg. Dabei starteten die Demminerinnen mit dem Verlust beider Doppel nicht optimal ins Match. Sie waren nicht geschockt und spielten offensiv weiter. Dabei fehlte bei Anna Matthäus und Annkatrin Lange ein wenig Glück und sie mussten nach guten Spielen gratulieren. Dies war auch in der zweiten Runde so. Diana Höffer und Johanna Salzmann gewannen jeweils ihre ersten beiden Partien, wobei letzte erst im Entscheidungssatz zugunsten der Demminerinnen ausgingen. Mit zwei weiteren Erfolgen durch Höffer und Salzmann glichen die Gäste zum 6:6 aus. Lange musste gratulieren und bei Matthäus riß nach 1:0 Führung im letzten Einzel der Faden und sie unterlag noch 1:3. So unterlagen die Mädchen des TTV 03 Demmin nach starker Vorstellung knapp 6:8.
Tags darauf gewannen Höffer/ Salzmann bei der FTSV Fortuna Elmshorn ihr Doppel und Matthäus/ Lange scheiterten. Dann gewannen Höffer 3:0 und Salzmann knapp 3:2 und Matthäus, bei der es langsam mit der Form wieder aufwärts geht, und Lange unterlagen. Nun musste Höffer nach 2:0 Satzführung beim 11:13 im Entscheidungssatz gratulieren. Nur Salzmann gewann ihr zweites Einzel und die Gastgeberinnen führten 6:4. Anschließend versuchten Höffer und Salzmann noch einmal alles, konnten dennoch eine Niederlage nicht vermeiden. Wenn auch die Demminerinnen mit einer 4:8 Niederlage heimfuhren, enttäuschten sie nicht.

Category : Punktspiele Damen

One Response to “Mädchen des TTV 03 mit Auswärtsniederlagen”


Andreas aus Hamburg 28. Oktober 2013

Aus Hamburger Sicht liest sich das dann so…:-)

Alle für eine(n) – eine(r) für alle! 8:6 gegen Demmin – was für ein Spiel!

Gegen Anja’s alte Heimat (bis 2005 zog unsere coole Blondine dort ihre Topspins) war es ein Kampf auf Messers Schneide. Am langen Ende war es ein Spiel Vier (Urania) gegen Zwei (Diana Höffer und Johanna Salzmann), mit Dramatik pur! Die beiden Doppel zu Beginn sollten noch Gold wert sein. Unsere M&M’s (Michi/Mira) zerlegten die Starspielerinnen Diana + Johanna glatt in drei Sätzen – obwohl Michi die Doppel eigentlich ganz anders geplant hatte. Doch manchmal kommt es eben anders und zweitens als man/frau denkt….+7,+7,+10 war jedenfalls eine Tischtennis-Demonstration! Selbst Manni Gerloff, der netterweise sogar ein paar Spiele zählte, meinte nur trocken: „Das sieht gut aus – beide Doppel können sich eigentlich nur selbst schlagen“. Taten sie aber nicht. Denn auch Isa/Anja mit einem klaren 3:0 (+8,+6,+7). Traumstart! Traumstart? Denkste! Denn Michi setzte sogar noch einen oben drauf, pulverisierte die gegnerische Nummer 2 mit 3:1. Hossa! 3:0 fĂĽr Urania! Doch dann kamen die beiden Besten TTV 03er an den Tisch: Diana & Johanna. Mira gegen Lady Di zwar mit vielen Chancen (+9,-9,-10,-8), aber die Ex-Kollegin von Anja hatte leider immer eine besser Antwort. Anja gegen die Jung-Frau von Orleans (frei nach Friedrich Schiller), die gefĂĽhlt erst 13 Jahre jung war, ohne jede Chance 3x 6:11. „Das habe ich noch nie erlebt, das eine Gegnerin JEDE Angabe von mir zieht und trifft“, musste unsere Krankenschwester neidlos anerkennen. Also nur noch 3:2. Aber „Polska-Kampfsau“ Isa voll in ihrem Element. 1:2-SatzrĂĽckstand und dann 11:4, 11:8, wobei sich im FĂĽnften eine 6:2-FĂĽhrung auf einmal in einen kurzfristigen 7:8-RĂĽckstand verwandelt hatte. Aber unsere Ex-Blonde vom westslawischen Stamm der Polanen verkraftete jeden Netzroller und jeden Kantenball. Stark! Mira im Foto-Shooting anschlieĂźend zum 5:2. Ihre „linke Klebe“ war fĂĽr „Loddar“ Matthäus einfach zu gut. Dann war wieder Michi-Time. „Bescheuertes Spiel“, entfuhr es ihr nach den ersten beiden Sätzen (-7,-7). Doch Michi wäre nicht Michi, wenn sie sich dann hängen lieĂźe. Mit unbändigem Willen zeigte sie der Nummer Eins (Diana), dass auch in Hamburg ein guter Ball gespielt wird. Durchgang 3+4 an den SCU (+9, +12). Im Vierten wehrte Michi dabei zwei Matchbälle ab. Der fĂĽnfte Satz verlief jedoch frustrierend: 0:5, Auszeit, 1:7, 2:9, 3:11. Aber immer noch 5:3-FĂĽhrung! Dann Party-Time fĂĽr Marie Schrader (Breaking Bad!). Mit SpaĂź und Leidenschaft zeigte Anja, wozu sie fähig ist (was wir alle natĂĽrlich wissen). Toller 3:1-Erfolg gegen Annkatrin Lange, trotz leichter Erkältung und schlimmer Verbrennung am linken Arm („Da habe ich gegen einen feuerspeienden Drachen gekämpft“). 6:3. Nun war wieder Salzmann dran. Einfach unglaublich, wie die junge Auswahl-Spielerin auch gegen Isa kämpfen konnte. Gleich drei (!) Matchbälle hatte Isa im Vierten – aber am Ende jubelte Brandenburg (-3,+11,+6,-12,-7). 6:4 statt 7:3. Schade. Doch der Spannung war das natĂĽrlich nicht abträglich. Direkt danach musste Isa nochmal ran („Macht nix“). Aber gegen „Lady Di“ war kein Kraut gewachsen (-7,-4, -6). Nur noch 6:5. Selbst die Zuschauer schwitzten. Und es wurde immer dramatischer. Michi mal wieder 0:2-SatzrĂĽckstand (gegen Johanna). Aber wie immer Kampf + Willen. 11:6 und 11:9 (nach 5:9)! FĂĽnfter Satz. Galaform! 7:3-FĂĽhrung. „Und dann wollte ich kein Risiko mehr und nur noch das Spiel nach Hause bringen“, analysierte Michi hinterher messerscharf. „Doch in dieser Liga geht das eben nicht“. Wie wahr. Aus 7:3 wurde ein 8:9. Doch bei 10:9 und 11:10 auch zwei Matchbälle. Es sollte nicht sein. 11:13 im FĂĽnften. Ganz hart. Ausgleich zum 6:6 (3x Diana, 3x Johanna). Mira (mit neuem Haarband) mit tollem, variablem Spiel (Vorhand-Topspin, RĂĽckhand-Block) locker 3:0. 7:6. Ein Punkt war sicher! Hurra! Anja oder nichts! So lautete das Motto fĂĽr das letzte Spiel des Abends. Und unsere strahlende Powerfrau hatte wieder SpaĂź an der Platte. Den Druck der 30 Zuschauer im RĂĽcken schaltete sie vollkommen aus. Stark! Nach 9:11 im ersten Satz zeigte sie „Loddar“, was Hummel, Hummel – Mors, Mors bedeutet. 11:4, 11:6, 11:8. SIEG! Freudentänze in der Halle mit historischem Siegerfoto. YES! Mit diesem Willen ist der Klassenerhalt alle Mal möglich. Danach wurde noch vier Stunden lang beim Griechen gefeiert. Ein cooler Abend!